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IPGATE AG · IP-Portfolio · Technologische Entwicklung
Drei Generationen elektrohydraulischer Brake-by-Wire-Technologie – von MUX/PPC über HDS 1 bis hin zu HDS 2 · 2005–2016
IPGATE steigt in den Bereich „Brake-by-Wire“ ein. Mit dem E87 wird die erste vollständige IBS-Architektur etabliert – eine stromproportionale Drucksteuerung über einen bürstenlosen EC-Motor. Der E90 deckt die MUX-Druckmodulation und die adaptive Vordrucksteuerung im geschlossenen Bremskreis ab.
E102 markiert den Sprung von der sequenziellen zur simultanen Druckregelung – eine Kaskadenarchitektur mit radselektiver PWM-Modulation. Parallel dazu führt E112 den elektrischen Motorbremsverstärker ein, der mittlerweile in über 100 Millionen Einheiten verbaut ist, und E117 deckt die Einbindung der regenerativen Bremsenergie für Hybridfahrzeuge ab.
E120 erweitert die ausfallsichere Architektur, indem der vorhandene ABS/ESP-Ausgleichsbehälter als hydraulischer Notpuffer genutzt wird – umschaltbare Ventile lassen den Bremsdruck ohne zusätzliche Hardware ab. E122 führt den Pedalgefühlsimulator mit integrierter Diagnosefunktion für das Zufuhrventil ein.
E128 ermöglicht die kompakte, modulare Integration von Sensoren für Pedalweg, Motorwinkel, Kolbenposition und Flüssigkeitsstand auf einer gemeinsamen Leiterplatte – damit werden die Anforderungen der ISO 26262 an die funktionale Sicherheit erfüllt und erhebliche Kosteneinsparungen im IBS-Premium-Funktionsumfang erzielt.
Mit dem 1-Box-IBS-Architekturkonzept schließt E132 das Portfolio A ab und schlägt damit eine Brücke zur zweiten Generation. Im selben Jahr eröffnet E135 das Portfolio B mit dem kompakten PSU-Antriebsgerät – ein grundlegender Wechsel zur Doppelwirkenden-Kolben-Architektur (DAP).
Die Modelle E136 und E139 begründen die universelle Architektur der doppeltwirkenden Kolbenpumpe – ein doppeltwirkender Kolben mit Flächenumschaltung, der die Förderleistung verdoppelt und gleichzeitig das Motordrehmoment halbiert. Das optimierte Flächenverhältnis von 1,5:1 bis 2,5:1 wird zum Markenzeichen des Portfolio B.
Drei Produktfamilien decken die gesamte Architektur des auf dem DAP basierenden Brake-by-Wire-Systems ab. E138 führt eine bidirektionale DAP-Versorgung für beide Bremskreise ein; E138c erweitert den Schutz auf eine bereichsabhängige Druckreduzierung; E140 ergänzt die Rückschlagventil-Topologie für ein ausfallsicheres Betriebsverhalten.
Fünf Patentfamilien bilden den Kern des B2/B3-Technologiestacks: HDS 2 Hochdynamik-Druckregelung (E141), das selbstüberwachende Bremssystem (E142), schwimmender Kolben BbW (E145), doppeltwirkende Druckversorgung mit reduzierter Ventilanzahl (E146) und die rücklaufventilfreie, fehlertolerante Sicherheitsarchitektur (E147).
Das letzte Jahr des Kernpatentportfolios von IPGATE. E144 bietet eine modulare 1-Box-Verpackung und in die Steuereinheit integrierte intelligente Sensoren; E148 und E149 vervollständigen die doppeltwirkende Hydraulikeinheit und die integrierte 1-Box-Produktionsarchitektur; E150 rundet das Portfolio mit einer systemweiten multimodalen Selbstdiagnose ab.
Entdecken
Ein detaillierter Einblick in die drei Generationen der Druckregelung – MUX/PPC, HDS 1 und HDS 2 – mit Nennung der Erfinder.
Verlauf der IBS-Druckregelung →84 Erfindungen in 9 Patentfamilien – das Fundament der integrierten Bremstechnik von 2005 bis 2012.
Portfolio A · Grundlagen des Brake-by-Wire-Systems →93 Erfindungen in den Bereichen B1, B2 und B3 – DAP, HDS 2, SMBS sowie vollständige Produktionsreife für 1-Box-Lösungen.
Portfolio B · IBS Generation 2 →